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Do, 14. September 2017

Der neue BRI hat gewählt

Am Mittwoch, 13. September, trafen sich die 51 durch einen Unterausschuss der Sozialdeputation benannten Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des neuen Bremer Rates für Integration (BRI) zur Konstituierenden Sitzung im KWADRAT (Martinshof). Alle vier Jahre beginnt für das Gremium laut Satzung eine neue Amtsperiode. Kernstück der Sitzung war die Vorstandswahl.
Ohne Titel

Der neue Bremer Rat für Integration mit Sozialsenatorin Anja Stahmann (Mitte) und der Integrationsbeauftragten Silke Harth (li.)

Die Sozialsenatorin betonte in ihrer Rede, wie wichtig der BRI an der Seite der Politik und Behörden sei und wünschte dem unabhängigen, ehrenamtlichen Gremium Erfolg, Freude und Gestaltungskraft für die kommende Amtsperiode bis Herbst 2021.
Der BRI will ein möglichst breites Spektrum der Akteure und Gruppierungen im Land abbilden. Deshalb sollen Männer und Frauen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, von Institutionen entsandte und frei gewählte, in der Integrationsarbeit besonders erfahrene Personen gleichermaßen vertreten sein.
Von den 51 Benennungen wurden 26 Mitglieder (51%) aus dem alten BRI wieder ernannt. Es sind somit 27 Frauen (52,9%) und 24 Männer im Rat vertreten. 30 von ihnen (58,8%) haben einen Migrationshintergrund.
Laut Satzung werden in den Vorstand des Bremer Rates für Integration sieben Personen gewählt. Zwei davon sollen aus Bremerhaven kommen. Da die Benennungen des Magistrats Bremerhaven (vier Mitglieder, vier Stellvertreter) noch nicht vorlagen, verständigte man sich darauf, bei der Wahl die beiden formal für Bremerhavener Vertreter vorgesehenen Plätze zunächst unbesetzt zu lassen.
Ebenso kann noch ein stellvertretendes Mitglied für die Schülervertretung benannt werden.
Der neue Vorstand des BRI (v.l.): Recai Aytas (Beisitzer), Lucyna Bogacki (stellv. Vors.), Maximilian Hoyer (Beisitzer), Basem Khan (Beisitzer), Libuse Cerna (Vorsitzende).
Die wiedergewählte Vorsitzende Libuse Cerna formulierte die Ziele der kommenden vier Jahre: „Partizipation ist das wichtigste Thema. Und die funktioniert nur über Bildung und Arbeit. Das werden die zentralen Themen der nächsten Jahre sein, da müssen wir genau hinschauen und Lösungen entwickeln.“

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