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Do, 31. August 2017

„Integrationsarbeit macht einfach Spaß“

Rathausempfang für Mitglieder des Rates für Integration nach dritter Amtsperiode

Gruppenfoto
Ehrung der ehrenamtlichen Mitglieder des Bremer Rates für Integration durch Sozialsenatorin Anja Stahmann (li.) und Integrationsbeauftragte Silke Harth (2.v.r) im Rathaus

Abgeordnete der Bremer Bürgerschaft, die den Bremer Rat für Integration (BRI) seit Jahren eng begleiten, waren am 28. August zur Feierstunde in den Kaminsaal des Rathauses gekommen. Sozialsenatorin Anja Stahmann ehrte dort die Mitglieder des ehrenamtlichen Gremiums für ihre Arbeit in der dritten Amtsperiode, die nun zu Ende geht, und verabschiedete einige scheidende Mitglieder.
„Sie haben in den vergangenen Jahren einen Riesen-Job gemacht“, lobte die Sozialsenatorin in ihrer Laudatio. „Hätten wir den Rat nicht an unserer Seite gehabt, hätte Vieles nicht so gut geklappt.“ Doch die Aufgabe des BRI ginge noch weit über die Aufnahme von Geflüchteten hinaus. Schon lange vor 2015 hat sich der BRI schon für die Integration der hier lebenden Zugewanderten eingesetzt und die Bremer Politik dahingehend beraten. „Wir brauchen Durchhaltevermögen“, so Stahmann. „Integration ist ein Marathon, den wir viele Jahre laufen müssen. Richtig angekommen ist erst, wer die Sprache beherrscht, einen Beruf und eine Wohnung gefunden hat. Das alles gehört zur Integration.“

Integration ist ein Marathon

Das musikalische Rahmenprogramm an diesem Montagabend bestritten die Zollhausboys. Vier junge Musiker aus Syrien und Afghanistan, die unter der Leitung von Pago Balke mit eigenen Kompositionen zum Thema Flucht, Heimat, Integration begeisterten. Kennengelernt hat sich die inzwischen erfolgreiche Formation im Zollhaus, einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Überseestadt.
Die amtierende Vorsitzende des Bremer Rates für Integration, Libuse Cerna, dankte der Politik für die Unterstützung ihrer Arbeit, nicht zuletzt durch das Bereitstellen eines eigenen Büros im Haus der Bürgerschaft. Die Infrastruktur für die Arbeit des BRI habe sich insgesamt verbessert. Inzwischen habe der Rat viele starke Kooperationspartner in der Stadt und im Land. Weiter erinnerte Libuse Cerna an die vielen schönen Momente, in denen der BRI Begegnungen zwischen Zugewanderten und Einheimischen initiieren konnte. „Dieses Thema macht einfach Spaß. In diesem Sinne hoffe ich, dass wir auch in den kommenden vier Jahren viel bewirken können und Spaß dabei haben“, schloss Cerna.

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