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Fr, 17. Februar 2012

BRI beteiligt sich am Dialog zur Bebauung des Hulsbergs

Rund zwei Dutzend Menschen haben sich am 15. Februar im „Raum 2“ der Galerie Am Schwarzen Meer eingefunden. Sie sitzen auf Klappstühlen, trinken Wein und lauschen gespannt den Ausführungen des Ortsamtsleiters Robert Bücking und des Projektleiters bei der städtischen Grundstücksentwicklungsgesellschaft, Florian Kommer. Es geht um die geplante Bebauung des gerade mal einen Steinwurf entfernten Klinikum Mitte-Grundstücks.
Der Bremer Rat für Integration reagierte mit dieser Einladung zu einem Informationsabend auf eine Anfrage Bückings. Denn der für den Bürgerbeteiligungsprozess Verantwortliche musste feststellen, dass sich bisher nur ein kleiner Ausschnitt der Stadtgemeinde an dem bereits seit April 2011 geführten Dialog beteiligte. „Das hat uns beunruhigt. Wir würden gerne alle unterschiedlichen Interessen kennen lernen und bei der Planung berücksichtigen“, so Bücking. „Aber wie können wir es schaffen, tatsächlich in alle Winkel der Stadt vorzudringen?“
Die Vorsitzende des BRI, Libuse Cerna, hatte daraufhin die Unterstützung zugesagt. „Der Bremer Rat für Integration möchte sich in dieser Sache aber nicht als Vertreter der Migrantinnen und Migranten in Bremen verstanden wissen und damit eine Kluft zwischen „ihr“ und „wir“ schaffen“, betont sie. „Sondern vielmehr möchte er seine Sicht der ‚Stadt der Zukunft’ einbringen, die auf jeden Fall bunt und gemischt sein wird.“ Und das soll auch das neue Quartier widerspiegeln.

Nächste Bürgerbeteiligungsveranstaltungen:
16. März 2012, 17.30–21.30 Uhr, in der Friedensgemeinde (Humboldtstraße)

Weitere Infos unter: http://www.neues-hulsberg.de

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