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Visionen, Ideen und frische Impulse
Sieben Arbeitsgruppen widmen sich verschiedenen Themen der Integrationsarbeit
Viermal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Bremer Rates für Integration in einer öffentlichen Sitzung im DGB-Haus. „Doch die eigentliche Arbeit“, so die Vorsitzende Libuse Cerna, „findet in der Zeit zwischen den Sitzungen statt.“ Zu diesem Zweck wurden sieben Arbeitsgruppen ins Leben gerufen.
Sinn und Zweck ist es, hier konzentriert zu einem Thema zu arbeiten und konkrete Ideen zu entwickeln. Die in den AGs entwickelten Vorhaben gehen dann an den fünfköpfigen Vorstand. Denn der entscheidet letztlich über alle Belange des Rates. Er wägt ab, ob die Umsetzung einer Idee machbar und bezahlbar ist oder leider Utopie bleiben muss. Die Satzung sieht vor, dass jedes Vorstandsmitglied einer Arbeitsgruppe vorsteht. Aber auch „einfache“ Mitglieder können eine Arbeitsgruppe leiten.
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AG 1: „Zusammenleben fördern“
Dieser Arbeitsgruppe steht die stellvertretende Vorsitzende Halime Cengiz vor: „Für unsere Arbeit informieren wir uns in den Stadtteilen über das Zusammenleben von Zuwanderern und Einheimischen, etwa bei den Quartiersmanagern“. 2008 hatte sich die Gruppe für die Einrichtung so genannter „Räume der Stille“ in den Bremer Krankenhäusern eingesetzt. Räume, in denen alle Menschen, egal welcher Religion, Ruhe finden sollen. Am 19. August 2009 wurde im Diakonie-Krankenhaus in Gröpelingen der „Raum der Stille“ eingeweiht. „An diese Arbeit werden wir anknüpfen, das Thema ist noch immer aktuell“, sagt Halime Cengiz.
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AG 2: „Vorschulische und schulische Bildung“
Auch diese Arbeitsgruppe war schon in der ersten Legislaturperiode des BRI aktiv. Das Highlight war 2009 eine Fachtagung unter dem Titel „Sprachförderung im Elementarbereich“, bei der namhafte Expertinnen und Experten zu Worte kamen. Sprachförderung bleibt auch weiterhin wichtigstes Thema. Ein Hauptanliegen ist es, Erzieherinnen und Erzieher, vor allem aber auch die Eltern davon zu überzeugen, dass Kinder in Kindergärten und Spielgruppen möglichst früh in Kontakt mit der deutschen Sprache kommen, gleichzeitig aber auch die Herkunftssprache wertgeschätzt, weiter gepflegt und gefördert wird.
Workshop: Kein Kind darf verloren gehen …
Workshop 1 beim Integrationsgipfel 2011 …
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AG 3: „Berufliche Qualifikation und Arbeitsmarkt“
Monika Bartels leitet diese AG und die Unter-AG “Antidiskriminierung” bis auf weiteres interimsmäßig: „Wir werden es uns zur Aufgabe machen, die berufliche Integration zugewanderter Menschen in Bremen gezielt voranzutreiben, Hürden zu identifizieren und abzubauen und eine abgestimmte und bedarfsorientierte Angebotsstruktur zu schaffen.“
Workshop: Wege in den Arbeitsmarkt für MigrantInnen …
Workshop: Antidiskriminierung …
Briefe an die Politik vom April 2011 und Antworten…
Workshop 4 beim Integrationsgipfel 2011 …
Fachtag “Abgedrängt und ausgeschlossen!” zur Antidiskriminierungsarbeit in Bremen …
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AG 4: „Gesetze und Vorschriften“
Der Bremerhavener Rihart Marinkov leitet diese AG, die sich mit der wichtigen juristischen Seite von Einwanderung befasst. Themen sind etwa Einbürgerung, Bleiberechtsregelung, Asylrecht. Für ihre Arbeit pflegt die AG Kontakt zu Flüchtlingsorganisationen und der Härtefallkommission.
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AG 5: „Image, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit“
Diese Gruppe leitet die Vorsitzende des Bremer Rates für Integration, Libuse Cerna, die als Journalistin über reiche Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt. Themen sind unter anderem die eigene Zeitung „MITeinander“, die Optimierung der Homepage, die Ausschreibung des vom BRI jährlich ausgelobten Integrationspreises.
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AG 6: „Afrika“
„Wir wollen den vielen verschiedenen Vereinen und anderen Zusammenschlüssen zum Thema Afrikaner/innen in Bremen und interessierten und engagierten Einzelpersonen die Möglichkeit einer Vernetzung zu geben. So sollen soziale und politische Zusammenhänge deutlich gemacht und damit zur Integration der bei uns lebenden Afrikaner beigetragen werden“, meint der AG-Leiter Claude Kenfack.
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AG 7: „Flüchtlinge“
AG-Leiterin Fatos Atali: „Die größten Versäumnisse in der Integrationspolitik gab es meines Erachtens in der Flüchtlingspolitik. Missstände zu erkennen und anzugehen ist unsere Motivation zu dieser Arbeitsgruppe.“
Bericht Asylbewerberheime