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Do, 18. Juni 2020

Erste Plenarsitzung 2020 des BRI

Wegen des Lockdowns im März fiel die erste öffentliche Plenarsitzung des Bremer Rates für Integration (BRI), am 25. März, aus. Auch der anvisierte Nachholtermin im April fiel Corona zum Opfer. Am Mittwoch, 17. Juni dann endlich konnte die erste Sitzung unter einem strengen Hygienekonzept in der Shakespeare-Company am Leibnizplatz stattfinden.

BRI 17 6
Shakespeare Company

45 Mitglieder, Stellvertreter*innen und Gäste hatten sich vorher schriftlich angemeldet. Jede zweite Reihe im Theater war gesperrt und nur jeder 3. Stuhl durfte besetzt werden. Begrüßt wurde das Plenum vom geschäftsführenden Vorstand Renate Heitmann, die sich freute, einmal wieder Gäste im Hause begrüßen zu dürfen. Viele Einladungen zu Festivals und geplante Gastspiele in ganz Deutschland und auch Mazedonien musste das Ensemble Corona-bedingt absagen. Ein wirtschaftlicher Schaden in sechsstelliger Höhe.

Renate Heitmann3

Regine Köber vom Referat 07 Integrationspolitik stellte das „Projekt der Migrant*innenorganisationen“ vor, das August 2019 in die zweite Phase gegangen ist und noch bis Juli 2021 aus Bundesmitteln gefördert wird. Anliegen ist es, das Engagement von Neuzugewanderten zu stärken, ihnen Wege zu Fördermitteln aufzuzeigen und ihr Engagement sichtbar zu machen. „Das erhöht die Chance auf Kooperationsprojekte“, so Köber.
Ziel sei es, neben einer Broschüre, die über Fördermöglichkeiten informiert, eine Übersicht aller Organisationen auf einer Unterseite der Sozialbehörde (www.soziales.de) zu veröffentlichen, geordnet nach Arbeitsschwerpunkten. Daneben soll auch das Engagement Zugewanderter in zivilgesellschaftlichen Organisationen wie DRK oder Feuerwehr gefördert werden (Stichwort: Interkulturelle Öffnung). Eine Erweiterung diese Angebots nach Bremerhaven ist angedacht.

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