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Mi, 01. April 2020

Positiver Befund bei Neuankömmling

Erster Fall in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Vegesack

Eine am Wochenende (28./29. März) aufgenommene Person in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Vegesack ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Sozialsenatorin Anja Stahmann am Dienstag, 31. März, mit.

Die infizierte Person ist mit Atemschutz der Schutzklasse FFP2 ausgestattet worden, um die Ausbreitung der Infektion zu hemmen. Sie hatte keinerlei Kontakt zu Bewohner*innen außerhalb des engen Bereichs für Neuankommende. In Absprache mit der Gesundheitsbehörde wird sie vorerst in einem eigenen Zimmer isoliert. Eine anderweitige Unterbringung außerhalb der Erstaufnahmeeinrichtung für die Dauer der Erkrankung ist in Vorbereitung.
Bewohner*innen auf dem separaten Flur für Neuankommende sind bereits routinemäßig unmittelbar nach ihrer Ankunft getestet worden. Nach dem derzeitigen Stand der „Allgemeinverfügung zur Absonderung von Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder Kontakt mit infizierten Personen hatten“ müssen sie nun 14 Tage in häuslicher Isolation verbleiben.
Die Sozialbehörde ist weiter bestrebt, Bewohner*innen aus der Einrichtung anderweitig unterzubringen, um die Belegung zu vermindern. Derzeit leben rund 500 Menschen in der Erstaufnahme.

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