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Do, 24. Mai 2012

Entwicklungsplan Partizipation und Integration 2012–2015

Gemäß dem aktuellen rot-grünen Koalitionsvertrag sollte die Fortschreibung der Bremischen Integrationskonzeption ab 2011 in Form eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens erfolgen. Der Bremer Rat für Integration (BRI) hatte sich bereits Ende 2011 dieser Aufgabe angenommen und kurzfristig einen temporären Arbeitskreis (AG I-Konzeption) aus interessierten Mitgliedern zur Initiierung dieses Beteiligungsprozesses gegründet: Fatos Atali, Ulrike Brunken, Claude Kenfack, Claire Klindt, Alexander Metz unter Leitung von Vorstandsmitglied Katharina Wolter.

Der Arbeitskreis organisierte ein öffentliches Expertenhearing am 14. November im Haus der Wissenschaften. Geladen waren 24 Integrations-Experten aus der Praxis – vom Wissenschaftler bis zur sachkundigen Bürgerin – die die Handlungsziele im Verwaltungsentwurf des Integrationskonzepts 2011–2015 kritisch unter die Lupe nahmen, entsprechende Anmerkungen als Tischvorlage formulierten und im Rahmen der öffentlichen Anhörung mündlich Stellung bezogen.

Die Ergebnisse dieser Anhörung flossen anschließend in den Konzeptentwurf ein. Dazu haben die Mitglieder der AG I-Konzeption ein zusammenfassendes rund 20-seitiges Empfehlungspapier verfasst. Gemeinsam mit den Tischvorlagen der Expertinnen und Experten wurde das Dokument am 22. November im Parlamentsausschuss diskutiert und im Anschluss an die zuständigen Ressorts weitergeleitet. Im März 2012 wurde das neue Konzept vom Senat verabschiedet und bekam einen neuen Namen: Entwicklungsplan Partizipation und Integration 2012–2015.

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