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Mi, 26. September 2012

Mehr Anerkennung ermöglichen

Mehr Anerkennung ermöglichen

Seit dem 1. April 2012 vereinfacht ein neues Gesetz die Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Mit dem neuen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz, das am 1. April in Kraft trat, haben Menschen, die im Ausland einen Berufsabschluss gemacht haben nun einen Rechtsanspruch auf Prüfung, welchem deutschen Abschluss der im Heimatland erworbene Abschluss entspricht. Damit soll qualifizierten Fachkräften, deren Potentiale bislang aufgrund des recht restriktiven Systems unerkannt blieben, der Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden Gleichwertigkeitsprüfung.

Das neue Gesetz gilt für alle Menschen, unabhängig von der Staatsangehörig und dem Aufenthaltsstatus. Es garantiert, dass jeder ausländische Abschluss binnen drei Monaten geprüft wird.

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ ist vom Bund damit beauftragt, die Umsetzung des Gesetzes zu begleiten. Dafür wurden zahlreiche regionale Anlaufstellen für die Erstberatung geschaffen. In Bremen beteiligt sich das Paritätische Bildungswerk (PBW) am IQ-Netzwerk Bremen/Niedersachsen und ist eine Kooperation mit dem Arbeitsressort eingegangen, welches eine unabhängige und kostenlose Weiterbildungsberatung bereit stellen wird. Erstinformationen und Verweisberatung an sogenannte „zuständige Stellen“ wie Kammern und senatorische Behörden werden in Bremen also ab dem 1.5.2012 von der „Weiterbildungsberatung vor Ort“ abgewickelt, die ihre Arbeit an zwei Beratungsstandorten, der Arbeitnehmerkammer und der Handelskammer, aufnehmen wird.

Die Telefon-Hotline des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) informiert Antragsteller und Antragstellerinnen – und zwar auf Deutsch und Englisch: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 15 Uhr unter der Nummer: +49 30 1815-1111 zu den üblichen Kosten ins deutsche Festnetz.

Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
http://www.anerkennung-in-deutschland.de (auf Deutsch und Englisch)

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